Für alle statt für Wenige


SP blickt auf erfolgreiches Jahr zurück

Von admin, 23.Mai.2017

Anlässlich der Hauptversammlung der SP Gossau im Schwarzen Adler blickte Präsident Ruedi Blumer auf ein sehr intensives und erfolgreiches Jahr 2016 zurück. Der SP Gossau ist es gelungen mit dem Durchgangsplatz für Fahrende ein unbequemes aber wichtiges Thema zu Fairness und Toleranz in unserer Gesellschaft aufzugreifen. Mit Initiative und Abstimmungskampagne konnte über Monate eine breite Diskussion in der Bevölkerung ausgelöst werden. Die Abstimmung am 5. Juni ging leider verloren, aber mit 43% Ja-Stimmen konnte ein Achtungserfolg erzielt werden, der dreimal höher ist als der Stammwähleranteil der SP in unserer Stadt. Eine positive Auswirkung dieser Abstimmung war bestimmt, dass die SP bei den Parlamentswahlen Ende September mit Itta Loher als einzige Partei einen Sitz zulegen konnte und das wohl nicht zufällig zu Lasten der CVP. Eine erfreuliche Folge des Wahlsieges ist auch, dass die SP mit Monika Gähwiler-Brändle im 2017 erstmals die Parlamentspräsidentin stellt.

Itta Loher und Werner Bischofberger wurden neu in den Vorstand gewählt, alle bisherigen wurden mit grossem Dank bestätigt. Die nun für Ende November terminierten Ersatzwahlen in den Stadtrat verfolgt die SP mit Interesse. Sie hat an der HV noch keine Beschlüsse betreffend allfälliger eigener Kandidatur oder Unterstützung parteifremder Personen gefasst. Klar ist aber aus SP Sicht, dass die FDP mit zwei Bisherigen keinerlei Anspruch auf einen weiteren Sitz hat und die CVP mit einer Bisherigen sicher Anspruch auf einen weiteren Sitz erheben kann, aber bestimmt nicht auf beide neu zu besetzenden.

Die SP Gossau wird sich weiterhin mit Überzeugung für die vollumfängliche Realisierung des GESAK-Projektes einsetzen, engagiert sich für bessere und sicherere Verhältnisse für Velo- und Fusswege und will in Gossau den gemeinnützigen Wohnungsbau fördern, damit weniger junge Familien aus Gossau wegziehen, weil sie keine passenden Wohnungen finden.

Die SP empfiehlt dringend ein JA zum neuen Energiegesetz, das den definitiven Ausstieg aus der Atomenergie und die gezielte Förderung der erneuerbaren Energien und der Energieeffizienz bringt.

Mit freundlichen Grüssen

Ruedi Blumer, Präsident